Ab 1. Januar 2008 ist das Rad fahren auf dem Uferweg im Neuen Garten und im Park Babelsberg erlaubt
Berlin, 18. Dezember 2007
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hat heute ihre Entscheidung zum Rad fahren in den Potsdamer Schlossgärten bekanntgegeben.
So dürfen Radfahrer ab dem kommenden Jahr auf dem Berliner Mauerweg durch den Neuen Garten am Jungfernsee auch legal Rad fahren. Eine Zählung der FU Berlin hatte zuvor an einem Wochenendtag bis zu 2.996 Fahrradfahrer im gesamten Neuen Garten ergeben.
Auch im Park Babelsberg darf künftig erstmals von Klein Glienicke an der Havel entlang zum Strandbad und weiter bis zur Grenzstraße legal Rad gefahren werden. Außerdem darf weiterhin auf allen asphaltierten Ökonomiewegen im Neuen Garten, im Park Babelsberg und in Sanssouci geradelt werden.
Auf allen bisher als "Schiebestrecke" ausgewiesenen Verbindungen in den Schlossparks waren tatsächlich 83,9 Prozent der Fahrradfahrer gefahren, nur 16,1 Prozent haben ihr Rad geschoben.
Anwohner und Touristen, aber auch Politiker und der ADFC hatten sich bereits seit Jahren bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) um eine fahrradfreundliche Lösung bemüht. So hatten sich im Juli 2007 in einer repräsentativen Umfrage der Berliner Zeitung 75 Prozent der Befragten für eine Freigabe von breiten Wegen zum Rad fahren in den Schlossgärten ausgesprochen, selbst von den über 60-Jährigen immerhin noch 54 Prozent. In einer Diskussionsveranstaltung der SPSG hatten sich Mitte Oktober 2007 nahezu alle Teilnehmer für die Freigabe der Uferwege und anderer wichtiger Fahrradverbindungen ausgesprochen.
Auch in die Freigabe des Spree-Radweges im Schlosspark Charlottenburg ist Bewegung gekommen, eine endgültige Entscheidung dazu soll nach Angaben der SPSG bis zum Frühjahr 2008 fallen.
Offizielle Pressemitteilung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten nachlesen





