Bilanz der Kampagne "Radspuren frei!"

Radstreifen dienen der Sicherheit und dem Komfort der Radfahrerinnen und Radfahrer und sollen das Radfahren attraktiver machen. Eigentlich. Denn vielfach sind die Radstreifen durch parkende oder haltende Autos oder Lieferwagen blockiert. Mit der Kampagne “Radspuren frei!” haben ADFC Berlin und der BUND auf das Problem der zugeparkten Radstreifen aufmerksam gemacht.

Im Kampagnenzeitraum 24. März bis 31. Juli 2014 wurden fast 6.000 Blockaden auf 138 von 259 gelisteten Radstreifen von Berliner Bürgern gemeldet. Spitzenreiter ist die Schlesische Straße in Kreuzberg mit 671 dokumentierten Blockaden.

Die ADFC-Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel hat die Ergebnisse zusammen mit Martin Schlegel, Verkehrsreferent vom BUND, der Presse vorgestellt. Wir fordern mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt, die Schaffung von Lieferzonen und mehr Angebote für legales Kurzzeitparken.

Die Evaluation der Kampagne findet sich hier.

Eine Kurzpräsentation hier.