Siebzehn Tote sind siebzehn zu viel! Ride of Silence 2017

Ride of Silence 2016 Foto: ADC Berlin / Steinhauer

Im letzten Jahr sind 17 Radfahrende im Berliner Verkehr ums Leben gekommen – ein trauriger Rekord der letzten 13 Jahre. Wir haben genug und rufen zum Ride of Silence am 17. Mai auf, um der Toten zu gedenken und die Politik wachzurütteln. Radfahren muss sicherer werden, in Berlin und der ganzen Welt!

Am 17. Mai demonstrieren weltweit Radfahrende für mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit im Straßenverkehr. Fahrt mit und werdet Teil eines weltweiten Statements!
Start am Brandenburger Tor (Westseite), um 19 Uhr.

Jedes Jahr findet der Ride of Silence in mehr als 300 Städten gleichzeitig statt. Mit der Demonstration erinnern wir an verletzte und getötete Radfahrende und fordern mehr Sicherheit für uns im Straßenverkehr!

2016 kamen 17 Radfahrerinnen und Radfahrer in Berlins Verkehr ums Leben. Das ist die höchste Todeszahl seit 13 Jahren. Auch in diesem Jahr wurde bereits ein Radfahrer getötet: der 80-Jährige wurde, wie so viele vor ihm, von einem rechtsabbiegenden Lkw überrollt.

Zum Gedenken an die Toten stellt der ADFC Berlin jedes Jahr weiße Geisterräder auf. Viele von ihnen werden wir auf der Demonstrationroute passieren. Mehr Infos zu der Aktion und zu Radunfällen in Berlin gibt es hier.

Routenverlauf

Wer uns bei einer Aktion entlang der Demo-Route unterstützen möchte, melde sich bitte vorab unter sternfahrt@adfc-berlin.de. (Treffen dafür am 17. Mai 2017 um 18 Uhr am Brandenburger Tor, Westseite.)

Berichterstattung über den Ride of Silence 2016

Video von Zeit Online: Die tödliche Seite des Radverkehrs (ZEIT Online)

Radfahrer radeln für mehr Sicherheit (Der Tagesspiegel)

Radfahrer erinnern mit Schweigefahrt an Unfallopfer (RBB)

Hunderte Berliner erinnern an getötete Radfahrer (Berliner Zeitung)

„Ride of Silence“ erinnert an verunglückte Radfahrer (Berliner Morgenpost)