
Friedrichshain-Kreuzberg, den 11. Oktober 2011. Die aktuelle Übersicht über unsere Projekte und Themen streifte vor allem den Görlitzer Park, den neuen Park am Gleisdreieck (siehe Foto) und die Warschauer Straße/Warschauer Brücke. Die Situation an der Warschauer Brücke wird als besonders unangenehm empfunden. Auf die Deutsche Bahn wollen wir weiterhin durch Stadtteilgruppe und bezirklichen FahrRat einwirken, damit durch bessere Raumaufteilung und durch akzeptable Abstellmöglichkeiten die unhaltbare Situation entspannt wird.
Presseberichte (Morgenpost vom 09.10.2011) belegen, dass gerade in Friedrichshain-Kreuzberg die Fahrrad-Unfallzahlen 2010 um 9% gestiegen sind, wodurch unser Bezirk die zweifelhafte Ehre hat, für den Radverkehr zweitgefährlichster Berliner Bezirk zu sein. Wie ist das zu erklären? Wir besprachen in diesem Zusammenhang das Thema der Disziplinlosigkeit der Radfahrenden, ohne einen eindeutigen Konsens darüber herzustellen, woher die Achtlosigkeit und Rücksichtslosigkeit vieler Verkehrsteilnehmer stamme.
Außerdem berichtete der STG-Vertreter Johannes vom letzten Bezirksratstreffen, das vor allem internen Planungen gewidmet war. Einige Anträge zur Bundeshauptversammlung des ADFC am 5.-6.11.2011 wurden in Umrissen vorgestellt und besprochen.
Mit welchen Botschaften treten wir im Bezirk an das neugewählte Bezirksamt heran? Wie werden wir die neugewählten Fraktionen der BVV ansprechen? Wir werden uns mit einem Anschreiben bei allen Fraktionen und bei ausgewählten Bezirksamtsmitgliedern vorstellen bzw. ins Gedächtnis rufen.
Weitere Themen: Wo bestehen Möglichkeiten Shared Space einzurichten? Die Aktion zur Bewertung von Abstellmöglichkeiten an Einkaufszentren wurde und wird durch uns mitgetragen und durch einen ausgefülten Bewertungsbogen zum RingCenter bereichert (Schulnote 2 für das RingCenter).
Wir beschlossen, unsere monatlichen Treffen ohne Unterbrechung jeden Monat regulär abzuhalten und gesellige Ausflüge zusätzlich anzubieten, vorzugsweise am Wochenende.
Den Preis, den ein ADFC-Stadtteilgruppenmitglied für eine große Apfelschorle zu zahlen hattte, empfanden wir als unhaltbar, er lag doppelt so hoch wie für eine kleine Apfelschorle (2,50 Euro)! Dies rief in uns Empörung empor, die aber bald abklang.