Stadtteilgruppe Friedrichshain Kreuzberg

Mach mit! Der Einsatz lohnt sich!

Radfahrstreifen

Was lange währt, kann gut werden! Die Stadtteilgruppe reichte im Juli 2008 eine umfassende, sehr detaillierte Stellungnahme zum "Vertiefungsplan Radverkehr" in Friedrichshain-Kreuzberg ein. Unsere Adressaten waren und sind: das Tiefbauamt, die Bezirksstadträtin, die Verkehrslenkung Berlin, der Fahrradbeauftragte Berlins.

Zu unseren Forderungen gehörte unter anderem ein Radfahrstreifen in der Wilhelmstraße. Wir forderten die Beseitigung der Kfz-Parkflächen vor dem Parkhaus gegenüber dem Willy-Brandt-Haus.

Das war eine von 17 sehr konkreten Forderungen, die wir damals erhoben. Im Jahr 2011 wurde diese Forderung endlich erfüllt. Heute gibt es diesen prachtvollen Radfahrstreifen; die parkenden Autos sind entfernt. Der Radverkehr rollt zügig und störungsfrei durch die Wilhelmstraße!

Eines von vielen Beispielen dafür, dass unser Einsatz sich lohnt. Dass zwei bis drei Jahre für die Einrichtung eines Radstreifens vergehen, ist keineswegs ungewöhnlich. Das sind die Vorlaufzeiten, auf die wir uns einstellen müssen. Aber Geduld und Beharrlichkeit lohnen sich.

 

Radler-Rundschau: Unser Treffen am 11.10.2011

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Friedrichshain-Kreuzberg, den 11. Oktober 2011. Die aktuelle Übersicht über unsere Projekte und Themen streifte vor allem den Görlitzer Park, den neuen Park am Gleisdreieck (siehe Foto) und die Warschauer Straße/Warschauer Brücke. Die Situation an der Warschauer Brücke wird als besonders unangenehm empfunden. Auf die Deutsche Bahn wollen wir weiterhin durch Stadtteilgruppe und bezirklichen FahrRat einwirken, damit durch bessere Raumaufteilung und durch akzeptable Abstellmöglichkeiten die unhaltbare Situation entspannt wird.

Presseberichte (Morgenpost vom 09.10.2011) belegen, dass gerade in Friedrichshain-Kreuzberg die Fahrrad-Unfallzahlen 2010 um 9% gestiegen sind, wodurch unser Bezirk die zweifelhafte Ehre hat, für den Radverkehr zweitgefährlichster Berliner Bezirk zu sein. Wie ist das zu erklären? Wir besprachen in diesem Zusammenhang das Thema der Disziplinlosigkeit der Radfahrenden, ohne einen eindeutigen Konsens darüber herzustellen, woher die Achtlosigkeit und Rücksichtslosigkeit vieler Verkehrsteilnehmer stamme.

Außerdem berichtete der STG-Vertreter Johannes vom letzten Bezirksratstreffen, das vor allem internen Planungen gewidmet war. Einige Anträge zur Bundeshauptversammlung des ADFC am 5.-6.11.2011 wurden in Umrissen vorgestellt und besprochen.

Mit welchen Botschaften treten wir im Bezirk an das neugewählte Bezirksamt heran? Wie werden wir die neugewählten Fraktionen der BVV ansprechen? Wir werden uns mit einem Anschreiben bei allen Fraktionen und bei ausgewählten Bezirksamtsmitgliedern vorstellen bzw. ins Gedächtnis rufen.

Weitere Themen: Wo bestehen Möglichkeiten Shared Space einzurichten? Die Aktion zur Bewertung von Abstellmöglichkeiten an Einkaufszentren wurde und wird durch uns mitgetragen und durch einen ausgefülten Bewertungsbogen zum RingCenter bereichert (Schulnote 2 für das RingCenter).

Wir beschlossen, unsere monatlichen Treffen ohne Unterbrechung jeden Monat regulär abzuhalten und gesellige Ausflüge zusätzlich anzubieten, vorzugsweise am Wochenende.

Den Preis, den ein ADFC-Stadtteilgruppenmitglied für eine große Apfelschorle zu zahlen hattte, empfanden wir als unhaltbar, er lag doppelt so hoch wie für eine kleine Apfelschorle (2,50 Euro)! Dies rief in uns Empörung empor, die aber bald abklang.

 

Herbstausflug der Stadtteilgruppe

Das monatliche Treffen der Stadtteilgruppe findet im September im Sattel statt!

Treffpunkt am Dienstag, 13.09.2011, 17:30 Uhr, am Treptower Hafen, Ostausgang der S-Bahn-Station Treptower Park.

 

Von Neu-Venedig nach Neu-Helgoland - Stadtteilgruppe genießt fremden Beritt

Neuhelgoland_10052011578_-_KopieEinen herrlichen Rundweg durchmaß die Stadtteilgruppe bei ihrem bewegten Treffen am gestrigen Dienstag. Nach wenigen Anrufen und auffälligem Winken hatten sich endlich alle Teilnehmer am Spreetunnel in Friedrichshagen gefunden. Los ging's über den Müggelseedamm und den Fürstenwalder Damm hinein ins Gewirr der Sträßchen und Gässchen von Neu-Venedig. Auf der Terrasse des Gasthauses Neu-Helgoland ließen wir uns Bier und Brotzeit schmecken. Fleißige Handwerker hämmerten und werkelten mit allerlei Latten und Balken am offenen Dach eines Wochendhäuschens, während die Mücken uns - auch nicht faul - heimsuchten. Als wir zahlten, war das Dach fertig gedeckt. Nun herrschte Ruhe, passend zum herrlich dahindämmernden Abendsonnenschein. Dass es so etwas gibt - nur 30 km vom Zentrum Berlins entfernt! Traumhaft schön! Über vorbildlich ausgebaute asphaltierte Radwege durchquerten wir den Berliner Stadtforst und kehrten noch einmal am Ufer der Spree ein. Weit schweifte der Blick hinüber über die dunkle Spree zu den halb erleuchteten Fenstern und Türmen Köpenicks. Goldener Tropfen quoll's über die Fläche weg - wie es in einem Venezianischen Gondellied heißt. Erneut schön. Die Gespräche liefen munter und hurtig - und der Radverkehr war zum Glück nur eines der Themen. Gute Sache! Sollte man öfters wiederholen. Beschluss einstimmig angenommen bei der Heimfahrt mit der S 3.

 

Radstreifen auf Wilhelmstraße in Kreuzberg - freie Fahrt voraus!

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Der neu angelegte Radstreifen auf der Wilhelmstraße gegenüber der SPD-Zentrale entspricht einer alten Forderung der ADFC-Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg. Zwar blieb er zunächst über Tage hinweg komplett zugeparkt, doch ein Hinweis des ADFC an das Ordnungsamt brachte innerhalb weniger Tage  Abhilfe. "Wir begrüßen, dass wie im Bezirk Mitte nun auch in Kreuzberg nach und nach Radstreifen auf der Wilhelmstraße angelegt werden", erklärt hierzu Stadtteilgruppensprecher Johannes Hampel. "Damit wird eine besonders gefährliche Engstelle der Radverkehrsführung beseitigt. Die wichtige Verbindung von Unter den Linden über die Wilhelmstraße und den Mehringdamm bis zum Tempelhofer Damm sollte Stück für Stück im Sinne umweltfreundlicher Mobilität umgestaltet werden. Weitere Schritte müssen nun folgen, damit diese ersten Teil-Radstreifen nicht im schlechtesten Sinne des Wortes Stückwerk bleiben."

 

Mai-Ausflug der Stadtteilgruppe am 10. Mai

Die nächste Sitzung findet rollend statt - als Maiausflug. Wir treffen uns am Dienstag, dem 10. Mai 2011 um 18:00 Uhr am S-Bahnhof Friedrichshagen, bzw. 18:15 Uhr am Tunnel neben dem Biergarten. Einkehr lockt im Neu-Helgoland bei der Fähre Rahnsdorf, von dort treten wir die Rückfahrt an. Mitrollende sind herzlich willkommen!

 

Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg

Treffzeit/-punkt

Die Stadtteilgruppe trifft sich jeden zweiten Dienstag des Monats ab 19:45 Uhr im "Hotel Klassik", Revaler Straße 6 /Ecke Warschauer Straße, 10245 Berlin.

Was wir bisher unternahmen

  • Regelmäßig getroffen im Café Sybille mit Diskussionen, Beschlüssen, zwanglosen Plaudereien
  • Zum Radentwicklungsplan Friedrichshain-Kreuzberg auf Anforderung der BVV ausführlich Stellung genommen
  • Übersicht und Positionen zu den Problemstellen im Bezirk erarbeitet
  • Lösungen zu Problemstellen an das Amt gegeben
  • Geführte Stadtteiltour mit Baustadträtin Jutta Kalepky
  • Mitarbeit im Bezirksrat aller Berliner ADFC-Stadtteilgruppen
  • Mitarbeiten in der Verkehrs-AG des ADFC Berlin

Neu: ADFC-Kiezradtour

Erstmalig in diesem Jahr bieten wir für Neuberliner und alle Interessierten zwei Radtouren durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an. Mehr Infos hier:
Infos zu den Touren zum Download (1,2 MB)

Gute Ideen für die weitere Arbeit

Wir haben viele gute Ideen zu dem, was wir tun wollen, um Friedrichshain-Kreuzberg fahrradfreundlicher zu gestalten. Was wir schaffen, hängt von unserer Kapazität ab. Wir suchen weitere Mitglieder, die mitarbeiten. Wir suchen Sie, Dich, Euch alle! Dann können wir die Ideen verwirklichen, zum Beispiel:

  • Pro-Rad-Aktionen auf Stadtteil- und Bürgerfesten
  • Führung mit dem Rad für Neumitglieder, für Neuberliner
  • ADFC-Nachwuchs in unserem Bezirk fördern, in Schulen gehen
  • Initiative ergreifen zu einer Image- und Sicherheitskampagne mit ADFC Berlin, örtlicher Presse, Mitgliederzeitschrift RadZeit
  • Verkehrs-WiKi einrichten, mitarbeiten bei einem „ADFC-Berlin-Wiki"
  • Im Stadtteil touren mit Amtsleuten (BVV-Vertretende, Tiefbauamt, Stadträte)
  • Im Stadtteil touren mit der Presse
  • Im Stadtteil touren mit Parteienvertretern

Kontakt

Sybil Henning-Wagener (Stadtteilgruppensprecherin)
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Friedemann Scriba (Stellvertretender Stadtteilgruppensprecher)
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