Arbeitskreis Wirtschaftsverkehr

Wir erarbeiten Konzepte und Forderungen, die zum Ziel haben schädliche Auswirkungen des Wirtschaftsverkehrs im Bereich von Lärm und Luftschadstoffemissionen und der Verkehrssicherheit zu reduzieren. Dazu gehören Anforderungen an Infrastruktur für Lastenräder, regulatorische Maßnahmen zur Reduzierung und Lenkung des motorisierten Wirtschaftsverkehrs und der Verlagerung auf muskelbetriebene Fahrzeuge ebenso wie soziale Aspekte.

Wirtschaftsunternehmen müssen Güter und Personal termingerecht und reibungslos in Berlin transportieren können.

Ein Drittel des gesamten Berliner Verkehrsaufkommens sind inzwischen unterschiedliche Wirtschaftsverkehre, die in Berlin fast immer mit dieselbetriebenen Fahrzeugen durchgeführt werden. Diese Lieferfahrzeuge verursachen giftige und umweltbelastende Abgase und erzeugen gesundheitsgefährdenden Lärm und Feinstaub.

Die Belieferung erfolgt oft mit großen und schwerfälligen LKW, die Hauptverursacher von Unfällen mit Radfahrenden oder Fußgänger*innen sind, die häufig tödlich enden oder zu sehr schweren Verletzungen bei Radfahrer*innen und Fußgänger*innen führen.

Ein wesentliches Element zur umweltfreundlicheren und sicheren Organisation des Wirtschaftsverkehrs bildet die Verlagerung von Lasten auf das Fahrrad, sei es für die stark steigenden Lebensmittellieferungen oder die Paketanlieferungen an Privathaushalte durch den E-Commerce Sektor (“letzte Meile” der Anlieferung).

In der Koalitionsvereinbarung der rot-rot-grünen Koalition ist diese Verlagerung auf Lastenräder auch vorgesehen.

Der ADFC Berlin möchte diesen Prozess (City-Logistik Konzepte, Mobilitätsgesetz zum Wirtschaftsverkehr, …) politisch und inhaltlich mitgestalten. In der Arbeitsgruppe treffen sich Aktive, die einen effizienteren Wirtschaftsverkehr in Berlin erreichen wollen.

Regelmäßiges Treffen: Jeden 2. Donnerstag im Monat 19 Uhr im ADFC Velokiez in der Möckernstraße 47

Kontakt: wirtschaftsverkehr@adfc-berlin.de